Wölfling - was heißt das?

Im Alter von sieben Jahren können Kinder Wölflinge und damit Mitglieder der DPSG werden. Eine Großgruppe von Wölflingen wird als "Meute" bezeichnet und besteht aus etwa 20 Kindern und einigen Leiterinnen und Leitern. Die Gruppe hat die Möglichkeit, sich in mehrere "Rudel" (Kleingruppen) von je fünf bis sechs Wölflingen aufzuteilen. Wichtig ist schon in dieser ersten Altersstufe der DPSG, dass die Kinder aus ihrer Mitte einen "Leitwolf" oder einen "Meutenrat" wählen, der die Interessen der Gruppe vertritt.

Das Ziel der Wölflingsstufe ist es, die Kinder für ihr Leben stark zu machen, damit sie es aktiv mitgestalten und ihr Tun reflektieren. Sie lernen, Verantwortung für sich selbst und ihre Gruppe zu übernehmen. Daher spielt die Mitbestimmung und Mitgestaltung der Kinder eine große Rolle: Sie prägen selbst das Leben in der Gruppe durch ihre Interessen und Bedürfnisse.

Durch die Inhalte der Wölflingsstufe bieten sich viele Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für die Kinder. Beim Spielen, Streiten, Versöhnen und Handeln in der Gruppe erfahren sie sich selbst. Gemeinsame Unternehmungen werden von ihnen mitgeplant, wobei sie ihre Positionen und Interessen vertreten können. Ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt der Gruppenarbeit.

Als Gruppe leben sie ihre Neugier aus, erforschen unbekannte Dinge und Orte und haben über die DPSG auch die Möglichkeit der Begegnung mit Kindern anderer Stämme und Bezirke oder sogar anderer Länder und Kulturen. So können sie die kulturelle und religiöse Vielfalt ihrer Gesellschaft kennen lernen.